Karl Eckhard
Badischer Jurist, Unternehmer und Politiker. Er begann seine Laufbahn als Staatsbeamter in Donaueschingen, wo er in engem Kontakt mit den Fürsten von Fürstenberg stand. Im Verlauf der Badischen Revolution wechselte er zur so genannten Seekreisregierung nach Konstanz, woraufhin er vom Staatsdienst suspendiert wurde. Danach ließ er sich 1856 als Rechtsanwalt in Offenburg nieder, zog dort in den Gemeinderat ein und gehörte als nationalliberaler Abgeordneter ab 1861 dem Badischen Landtag, ab 1871 dem Reichstag an. Ab 1870 lebte er in Mannheim und war an der Gründung von mehreren Banken, allen voran der Rheinischen Kreditbank, beteiligt. Er gehörte dem Aufsichtsrat zahlreicher Banken und Unternehmen an, darunter auch der Badischen Anilin- und Sodafabrik, war Teilhaber mehrerer Webereien sowie der Lampertsmühle und bekleidete zahlreiche Ehrenämter. QUELLE: Wikipedia
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